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Sonntag, 11. November 2012

AMU Nr. 2 - dezent. Misslyn Eyeshadowpalette

Mein AMU von vorgestern. Hatte zwar schon Fotos gemacht, bin aber nicht dazu gekommen, es hochzuladen, weil ich so geflasht von meinem Lesezeichen war. Fand ich irgendwie wichtiger. ;)

Ich hatte mir vor ein paar Tagen eine Lidschattenpalette (runway eyes) von Misslyn gekauft. Um die bin ich schon seit einem Monat herumgeschlichen und jetzt befindet sie sich - endlich - in meinem Besitz. 7,95€ hat das gute Stück gekostet, was ich in Ordnung finde. Ich liebe diese Farben! Sooo schön herbstlich. (:





Zum AMU:

1. Das ganze Zeug außenrum, Foundation, Puder, Camouflage, blabla. Und die Augenbrauen.

2. Als erstes trage ich die mittlere Farbe der zweiten Reihe von oben, dieses Rosa, auf die Mitte des Lids auf. 




3. Danach die mittlere Farbe der untersten Reihe von oben, braun, auf den hinteren Teil des Lids und in die Lidfalte und auch darüber und das alles schön verblenden. (Bild ist schlecht, das Braun erkennt man leider fast nicht, sorry!)




4. Das Weiß in den Innenaugenwinkel und auf den Brauenbogen (highlighten).




5. Das Rot unten rechts in der Palette verteile ich ein wenig zwischen dem Braun und dem Rosa. Leider sieht man es kaum, aber einen kleinen Unterschied bemerkt ihr vielleicht doch...




6. Eyeliner, Wimperntusche - und fertig. :) Geht tagsüber, aber auch abends. 







Samstag, 10. November 2012

Kreativität

Gestern hab ich beschlossen, mir ein Lesezeichen zu basteln. Denn für Taschenbücher braucht man einfach eines und da ich gerade "Extrem Laut und Unglaublich Nah" lese, brauch ich sogar unbedingt eins. Ich wollte ein ganz individuelles haben, hab mich aber zuerst einmal bei Google inspirieren lassen und "Lesezeichen" in die Suchleiste eingegeben. Dann bin ich so drübergeflogen und stieß irgendwann auf ein Bild mit einer Feder, auf der ein Text gedruckt war. Fand ich ziemlich cool. Ich wollte diese Feder eigentlich eins zu eins übernehmen, aber nachdem ich die Farbe (Acryl) angerührt hatte, fand ich dieses dreckige Weiß doch zu langweilig. Ich wollte eine schöne Feder haben, und dann fiel mir "Tintentod" ein, das ich vor "Sofies Welt", das ich vor "Extrem Laut und Unglaublich Nah" gelesen hatte, und dass der Vater der Hauptperson ja "Eichelhäher" genannt wird. Also suchte ich mir eine Eichelhäherfeder und malte sie. Die sind so dermaßen schön... Aber den Text wolle ich auch irgendwie einfügen, also suchte ich mir ein Zitat aus "Tintentod", schlug  irgendeine Seite auf und fand direkt eine, an der aus der Sicht des Eichelhähers erzählt wurde. War sogar ganz schön. Das schrieb ich dann mit Tusche in den Hintergrund. 
Mein Vater hat ein Laminiergerät und laminierte mir das Lesezeichen dann. Ich stieß mit einer Nadel ein Loch hinein und wollte eigentlich blaue Wolle durchfädeln und dann flechten, meine kleine Schwester drückte mir dann aber eine kurze Kette in die Hand - die war perfekt. Ich fädelte sie ein und durch den Verschluss oben dann Wolle, in zwei verschiedenen Blautönen. Diese drei Stränge flocht ich und voilà - fertig!
So lässt sich ein ganz individuelles Lesezeichen fertigen. Malt einfach ein Bild, auf das ihr Lust habt, laminiert es, macht euch so ein "Schwänzchen" dran und los geht's! Total einfach und schnell.



Donnerstag, 8. November 2012

Skyfall


Mein Freund und ich haben gestern (bzw. vorgestern - gerade ist es 0:40 Uhr) den neuen Bondfilm im Kino angesehen. Mein erster Bondfilm überhaupt, den ich tutti completti von vorn bis hinten durchgesehen habe. Casino Royale haben wir in der Schule (das leidige Thema hab ich seit Sommer endlich hinter mir - fast schon nostalgisch, das Wort "Schule" in den virtuellen Mund zu nehmen.) mal ungefähr bis keine Ahnung wo geschaut. Ich erinnere mich traumatisch an die Folterszene, bei der Bonds nackte ... lassen wir das. Ich bin zwar ein Weibchen, es verursacht aber trotzdem imaginäre Schmerzen, an eine Folterung dieser Art zu denken. Jedenfalls kam Casino Royale zu einer Zeit in die Kinos, in der ich mit Kino noch nicht so viel anfangen konnte, denn da war ich gerade 12 Jahre alt. Als Ein Quantum Trost in die Kinos kam, war ich gerade 14 und in Frankreich, beim Schüleraustausch. Mit 14 hatte ich auch noch keinen Bock auf Bond. Und jetzt, mit 18, kommt der neue Bond in die Kinos und ich kann Daniel Craig und den Mythos James Bond endlich mit voller Hirnkapazität wahrnehmen. Das taten wir dann auch. Ich klappere mal ab:

Die Rollen
1. Bond
Daniel Craig gefällt mir als James Bond (ich hab ja auch so viel Vergleichsmaterial... egal). Er ist eigentlich nicht der Typ, den ich als attraktiv beschreiben würde. Vielleicht für andere, aber nicht für mich. Erstens stehe ich nicht auf Blondies, zweitens ist sein Kopf mir zu rund. Aber manchmal... manchmal steht er so rum oder guckt irgendwo hin und dann, ja dann, finde ich ihn doch einen Moment lang heiß. Was wirklich schön ist, sind seine Augen, aber das findet ja jeder. 
Zur Rolle (mal weg von seinem Aussehen): Seine schauspielerische Leistung war überzeugend! Hat mir echt gut gefallen. Vor allem fand ich auch gut, dass Bond hier so menschlich ist - mehr sag ich nicht. Spoiler Alert! Aber der Daniel hat mein Herz erobert. Und Bond hat mich überzeugt.
Der Paragraph war jetzt eigentlich so gut wie nichtssagend.
Schnuppe! Weiter.

2. Bondgirls
Gab ja zwei davon. Fand ich beide sogar sympathisch, die eine mehr als die andere. Bei der zweiten dachte ich echt ständig, sie wäre Chinesin? Klar, Bond trifft sie in China usw., aber sie sah auch wirklich chinesisch aus. Stellt sich raus, dass die Schauspielerin Franzosin ist. Die war echt ambitioniert! Wikipedia hat mir gezwitschert, dass die Dame eigentlich nur in französischen Produktionen mitgespielt hat, dann aber unbedingt Bondgirl werden wollte und denen so lange auf den Zeiger gegangen ist, bis sie sie eingestellt hatten. Wie im Film deutlich wird, haben Filmemacher aber eben auch die Macht, so kleinen Nervensägen nicht den vollen Ruhm zuteil werden zu lassen... aber irgendwie tat sie mir ja dann leid. Nett war sie ja. Um Bondgirl 1 zu zitieren: "Wenn man auf sowas steht." Bondgirl 1 war mir wirklich sympathisch! Ein bisschen schusselig, trotzdem cool, weil sie nicht checkt, dass sie schusselig ist. Und Bond und sie hatten mehr als nur so eine Rein-Raus-Sache. Irgendwie war da so eine schöne Romantik dazwischen. Die Szene, in der sie ihn rasiert hat mir gut gefallen. Bondgirl 1 war kein so typisches Bondgirl, wie ich finde. Vielleicht war sie mir genau deswegen so sympathisch.

3. Bösewicht
Der Oberhammer. Dieser Typ war von den ersten Minuten an ein echter Favorit. Obwohl ich anfangs auch dachte, er wäre Chinese. Bis er der Kamera immer näher gekommen ist - dann konnte ich ihn überhaupt nicht mehr einordnen. Später dann entschied ich mich für die Kategorie "Affe". Cooler Affe. Der Schauspieler heißt Javier Bardem und ist Spanier/Mexikaner/Südamerikaner/KeineAhnungIrgendwasSpanischSprechendesHalt und mit Penelope Cruz verheiratet, ein Kind. Und ist eigentlich sogar heiß! In dem Film war sein Äußeres einfach so verstörend, weil er erstens blondiert wurde und zweitens einfach so klasse den Freak gespielt hat, dass er ein völlig anderer Mensch geworden ist. Dieses Psycholächeln hatte der echt drauf. Nach der ersten Szene mit ihm sagte ich meinem Freund schon: "Als Schauspieler hat er's echt drauf." Mann. Der hat mir gefallen.


Der Plot
Fand ich cool. Die Story war spannend, manchmal hab ich echt mitgezittert! Vor allem um den Alten, der zur Mitte des Films zu Bond stößt, hatte ich wirklich Angst zum Schluss. Der hat sich in zehn Minuten in mein Herz geschlichen und am Höhepunkt des Filmes war er meine größte Sorge. Ich dachte die ganze Zeit nur: "Bitte, bitte, knallt ihn nicht ab, er ist so süß, der Alte." Hach ja. Jetzt spoilere ich. Der Alte schafft es. 
Was mir heftig gut gefallen hat, war die Location, an der der Höhepunkt stattfindet. Die Landschaft ist dermaßen der Wahnsinn, dass ich meine Augen echt nicht von dieser Leinwand wenden konnte. Am liebsten hätte ich noch mehr davon gesehen! Großbritannien ist mein nächstes Reiseziel. Ich muss Irland, England und Schottland unbedingt noch bereisen, am besten bald. Überhaupt fand ich alle Drehorte sehr schön. Aber dieser war der atemberaubendste.


Was uncool war: Dass er nicht gesagt hat "Geschüttelt, nicht gerührt." Aber wenigstens hat er einen Martini getrunken. Überhaupt war der Film eigentlich übersäht von altmodischen Bondelementen, wie z.B. dem Fluchtwagen, einem Aston Martin aus dem ersten Bondfilm mit Sean Connery.

Was saucool war: Dieses dicke Haus! Und der Wahnsinnshirsch von der Wahnsinnsauffahrt, überhaupt die letzten Szenen. Die Farben und Bilder waren klasse.


Gute Filme bringen mich dermaßen ins Reden, dass ich meinen Freund sogar während dem Film zugequackt hab. Das ist das nervtötendste überhaupt, ja, aber irgendwann hab ich mich zusammengerissen. Da war dann auch keine Zeit mehr zum Reden, es kam nämlich plötzlich alles - bäm bäm bäm! - nacheinander! Der Film wurde, je länger er wurde, immer besser. Und das Finale war grande. Unbedingt ansehen!





Bondgirl 1:




Bondgirl 2:




Der fiese Bösling:





Und zum Schluss, wie der krasse Fucker eigentlich wirklich aussieht:



i like!



Dienstag, 6. November 2012

Der Unterschied zwischen Arm und Stativ

Heute habe ich Fotos von Klamotten gemacht, um diese dann auf www.kleiderkreisel.de hochzuladen und dachte dann, mach doch mal eins von dir selber. Hast eh Lust auf ein neues Profilbild! Dann kam das hier raus: Scheiße.



Wenn man die Kamera in der Hand hält und seinen Arm als Stativ benutzt, muss man sich auf zwei Sachen gleichzeitig konzentrieren: Posen und ein gutes Bild machen bzw. Arm ruhig halten. Und wenn man zwei Sachen gleichzeitig macht, werden sie eben beide nur halb so gut. (Sogar eine Studie hat bewiesen, dass Multitasking sich negativ auf die Ergebnisse der Dinge, die man tut, auswirkt. ;) ) Darüber hinaus, halte ich die Kamera immer so komisch, dass die Linse mein Gesicht so gewölbt aussehen lässt...

Zum Vergleich zeig ich euch mal, was heraus kommt, wenn mein Vater ein Bild von mir macht, vor einer Leinwand, mit guter Beleuchtung und einem Stativ.




Oh ja. Da liegen Welten auseinander!
Also, die Moral von der Geschicht: Stativ. Licht. Leinwand. Zauberworte.